Schwarzpappel


Schau mal nach oben in die Krone dieses großen Baumes und höre sein Rauschen. Nicht nur bei der Zitterpappel (auch Espe genannt) gibt es das sprichwörtliche Zittern des Laubes. Auch bei der Schwarzpappel und ihren Verwandten flattern die langstieligen, locker hängenden Blätter im Wind und verursachen das für Pappelkronen typische Rauschen.

Pappeln wachsen in feuchten, nährstoffreichen Gebieten. Insbesondere entlang von Flüssen oder zeitweise überschwemmten Böden. Hier im ElbeCamp findet man daher auch alle drei der in Deutschland heimischen Pappelarten: Schwarz-, Silber- und Zitterpappel.

Unter den Schwarzpappeln gibt es männliche und weibliche Bäume. Noch bevor die Blätter erscheinen, zeigen sich die Pappelkätzchen genannten Blüten. Gelbgrün und ungefähr zehn Zentimeter lang sind die weiblichen Kätzchen, rot die Kätzchen der männlichen Bäume. Im Mai bilden die Pappeln dann Samen aus, die weiß behaart sind und vom Wind verbreitet werden. Da es dann so aussieht, als würde es schneien, spricht man auch von Pappelschnee.

Zu was für einem mächtigen Baum diese Schwarzpappel geworden ist! Wie viele Menschen braucht es wohl, um einmal um den Stamm zufassen?